Häufig gestellte Fragen
Ist Lerntherapie für mich oder mein Kind geeignet?
Lerntherapeutische Begleitung kann besonders dann hilfreich sein, wenn Herausforderungen im Lern-, Schul-, Ausbildungs- oder Bildungskontext dauerhaft belasten oder das Gefühl entsteht, mit den bestehenden Anforderungen nicht gut zurechtzukommen.
Zum Beispiel bei:
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Schulstress und Überforderung
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Lernblockaden
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Konzentrationsschwierigkeiten
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Schulvermeidung
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Reizüberflutung
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neurodivergentem Lernen
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Autismus
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ADHS
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Legasthenie / LRS
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Schwierigkeiten mit Struktur, Motivation oder Selbstorganisation
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Unsicherheiten im schulischen, akademischen oder ausbildungsbezogenen Umfeld
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emotional belastenden Erfahrungen im Bildungskontext
Die Begleitung orientiert sich dabei immer individuell an der jeweiligen Situation, den aktuellen Bedürfnissen und den persönlichen Voraussetzungen.
Wie läuft eine Online-Sitzung ab?
Die Online-Lerntherapie findet in einem möglichst ruhigen und alltagstauglichen Rahmen statt.
Je nach Alter, Situation und Anliegen wird die Begleitung individuell gestaltet. Dabei können beispielsweise Gespräche, gemeinsame Strukturierung, lerntherapeutische Übungen, kreative Methoden oder digitale Materialien zum Einsatz kommen.
Gerade für neurodivergente Menschen kann die vertraute Umgebung häufig entlastend wirken. Zusätzlicher Stress durch Fahrten, Ortswechsel oder neue Umgebungen entfällt, wodurch oft mehr Ruhe, Sicherheit, zeitliche Flexibilität und Konzentration möglich werden.
Wichtig ist dabei nicht ein „perfektes Funktionieren“, sondern ein passender und individuell stimmiger Rahmen für die jeweilige Situation.
Ist die Begleitung nur für Kinder und Jugendliche gedacht?
Nein. Die Begleitung richtet sich neben Kindern und Jugendlichen auch an junge Erwachsene und Erwachsene im Lern-, Ausbildungs- oder Bildungskontext.
Gerade neurodivergente Herausforderungen zeigen sich oft nicht nur in der Schulzeit, sondern begleiten viele Menschen auch im weiteren Bildungsweg — beispielsweise in Ausbildung, Studium, Umschulung oder Weiterbildung.
Die Begleitung orientiert sich dabei immer an der jeweiligen individuellen Situation und den aktuellen Anforderungen im Bildungsalltag.
Welche Rolle spielen Eltern oder Bezugspersonen in der Begleitung?
Eltern und andere wichtige Bezugspersonen sind ein wesentlicher Bestandteil der lerntherapeutischen Begleitung. Lernen findet nicht isoliert statt, sondern immer im Kontext von Familie, Schule und Alltag.
Gerade bei Neurodivergenz zeigen sich Herausforderungen häufig nicht nur beim Kind selbst, sondern wirken sich auf das gesamte Familiensystem aus.
Missverständnisse, Unsicherheiten, schulische Anforderungen oder dauerhaft hohe Belastungen können dazu führen, dass alle Beteiligten viel Energie aufwenden müssen, um den Alltag zu bewältigen.
Deshalb ist mir eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Menschen, die das Kind begleiten, besonders wichtig.
Je nach Anliegen können gemeinsame Gespräche, Informationen zu Lernprozessen, schulischen Anforderungen oder neurodivergenten Besonderheiten sowie die Entwicklung hilfreicher Strukturen für den Alltag Teil der Begleitung sein.
Mein Ziel ist es, nicht nur das Kind in seinem Lernen zu unterstützen, sondern auch das Verständnis und die Handlungssicherheit der Bezugspersonen zu stärken. Denn nachhaltige Entwicklung gelingt besonders dann, wenn Kinder und Erwachsene gemeinsam passende Wege finden.
Wie läuft das erste Gespräch ab?
Nach der Kontaktaufnahme erfolgt zunächst ein unverbindliches Kennenlerngespräch (ca. 30 Minuten).
Dabei besteht Raum für:
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erste Fragen,
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eine erste Orientierung,
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das Besprechen möglicher Ziele
und ein gemeinsames Schauen, welche Form der Begleitung passend und hilfreich sein könnte.
Das Kennenlerngespräch ist kostenlos.
Offene Fragen oder Unsicherheiten?
Jede Situation ist individuell und nicht immer lassen sich alle Fragen bereits im Vorfeld beantworten.
Über das Kontaktformular besteht die Möglichkeit, unverbindlich Kontakt aufzunehmen. Im anschließenden kostenlosen Kennenlerngespräch können offene Fragen geklärt, erste Orientierung geschaffen und gemeinsam geschaut werden, welche Form der Begleitung passend und hilfreich sein könnte.